Wölfe
Stau in der Wildnis
30. November 2018
Bisons auf der Straße in der South Slave Region (Bildnachweis: NWT Tourism, Colin Field)

„Who is who (and where)?“ in der Tierwelt der Northwest Territories

Wenn der Verkehr in den Northwest Territories zum Erliegen kommt, liegt die Ursache in der Regel nicht etwa an einem zu hohen Verkehrsaufkommen oder an Straßenbauarbeiten. Wahrscheinlicher ist es, dass die Straße von der heimischen Tierwelt in Anspruch genommen wird. Während Autofahrer in unseren Breiten schnell mal nervös werden, sobald sich ein Stau anbahnt, nehmen sie den Stillstand in der Wildnis des Nordens kaum war, denn sie sind gedanklich und emotional gefangen in bewundernder Ektase.

Tatsächlich zeigen sich die wilden Tiere in den Northwest Territories üblicherweise völlig unbeeindruckt von den Zeitplänen der Menschen, wenn sie gemütlich an der Mittellinie entlangschlendern. Schließlich sind sie es, nicht wir, die hier oben die Regeln machen. Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass ein Roadtrip durch den Norden mehr als einmal ins Stocken gerät – sei es durch eine Barrikade aus Bisons, eine Horde neugieriger Bärenjungen oder eine riesige Herde von Karibus, die es nicht eilig zu haben scheint. 

Wenn die Kamera griffbereit liegt, sind unvergessliche Fotoaufnahmen dieser wilden Mitreisenden so gut wie garantiert. Hilfreich bei der Routenplanung ist mit Sicherheit das große „Who is who?“ der Tierwelt der Northwest Territories.

Wölfe beobachten im Parc Mahikan in Quebec
14. Dezember 2015

Mit Ängsten und falschen Vorstellungen von Wölfen will der Parc Mahikan in der Saguanay-Lac St. Jean Region von Quebec aufräumen. Besucher können dort vorsichtig auf Tuchfühlung mit den Tieren gehen: Auf einem großzügigen Gelände leben graue Wölfe und arktische Wölfe in zwei Rudeln, die von einem Spazierweg entlang der Zäume der Gehege ausgiebig beobachtet werden können. Wer mehr Zeit mit den Wölfen verbringen möchte, kann im Parc Mahikan (Indianisches Wort für Wolf) auch übernachten.

Ontario,Georgian Bay - Hintergrundbild