ST. JOHN'S
17. internationalen Festival für Neue Musik und Performing-Art in St. John’s
22. November 2013

Vom 5. bis 12. Juli 2014 gleicht St. John’s in Neufundland einem Klänge-Meer. Während des 17. Sound-Symposiums, dem internationalen Festival für Neue Musik und Performing-Art, sind im Hafen, in den Bars und Theatern von St. John’s eine Woche lang Klanginstallationen, experimentelle und klassische Musik, Jazz, Rock und Weltmusik zu hören.

Typisch kanadisch: Kunst & Kultur
28. Februar 2013
Celtic Colours International Music Festival, Nova Scotia

Nirgendwo sonst auf der Welt schnitzen Inuit Künstler Figuren aus Walknochen und wird die 300 Jahre alte Tradition der Sugar-Bush-Party zur Ahornsirup-Ernte begangen

Werfen Sie Ihre vorgefertigten Meinungen über die kanadische Kultur über Bord. Wir amüsieren uns ja selbst über unsere kulturellen Klischees: Schauen Sie sich nur die riesigen, aufgeblasenen Biber, Rentiere und Mounties an, die bei der Abschlusszeremonie der Olympischen Winterspiele in Vancouver über dem Kopf des kanadischen Schmusesängers Michael Bublé kreisten.

Zum Beispiel gibt es außer Haida Gwaii keinen anderen Platz auf der Welt, an dem First Nation Künstler mythische Wesen aus dem Holz von Lebensbäumen schnitzen und dabei unter uralten Totems sitzen. Kanada ist auch der einzige Ort des Planeten, wo Inuit Künstler weltweit geschätzte Kunstgegenstände aus Walknochen, Serpentinit und Elchgeweihen erschaffen. Die Kultur der Ostküste ist reich an irischen, schottischen und französischen Traditionen. Hier wird keltisch gefiedelt, werden gälische Geschichten erzählt und Sugar-Bush-Partys mit Ahornsirup gefeiert, seit 300 Jahren. Wir sind der Geburtsort der stilprägenden, impressionistischen Künstlergruppe Group of Seven, von Justin Bieber, von James Cameron, dem Regisseur von „King of the World“ und „Avatar“, und des Toronto International Film Festivals. Hier können Sie die authentische kanadische Kultur und ihre kreative Seele kennenlernen.

Newfoundland und Labrador: „Die Märchentante“
2. September 2011

„In meiner Literatur geht es viel um sinnliche Erfahrungen, davon haben wir hier glücklicherweise genug.“ Die Autorin Lisa Moore kommt aus Newfoundland und Labrador und weiß wovon sie spricht: Eisberge ragen aus dem Nebel, der Wind bringt eine Salzwasserbrise, Buckelwale seufzen schwer, Papageientaucher fliegen komische Tänze. Irgendwo wird sicher ein Seemannslied gepfiffen.

Newfoundland ist wie kein anderer Ort in Kanada. Auch geografisch unterscheidet sich der „the Rock“ genannte Landesteil, der durch die Belle-Isle-Straße vom Festland getrennt ist und näher an Irland als an Winnipeg, Manitoba oder Chikago in den USA liegt. Das zeigt Ihnen auch, wie groß Kanada ist: In der Abgeschiedenheit entwickeln sich die Dinge anders. Niemand kann die Neufundländer mit anderen Kanadiern verwechseln, jedenfalls nicht mehr, sobald sie den Mund aufmachen. Ihr Dialekt ist unverwechselbar. "The Rock" ist auch die Heimat von einigen der besten Autoren des Landes: Wayne Johnston, Michael Crummey, Michael Winter, Kenneth Harvey. Alle hier haben die Redegewandtheit der irischen Siedler geerbt. Wörter sind wie eine Währung in Newfoundland. Erleben Sie das jährliche March Hare Festival in Corner Brook, eine poetische Balgerei mit der englischen Sprache. Selbst die Ortsnamen zeigen diese Leichtigkeit: Vielleicht finden Sie sich in Heart’s Delight (Herzensfreude), an der Ha Ha Bay oder der Tickle Cove (Kitzelbucht) wieder. Die Künste florieren in Newfoundland fast schon wie ein Naturgesetz. „Was hier.

Ontario,Georgian Bay - Hintergrundbild