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Boutique-Shopping in Kanada: unsere Liste
12. Mai 2011

Manhattan ist ein einziges Einkaufszentrum. Genau wie die Londoner Innenstadt. Der kundige Käufer weiß: Wenn Künstler und andere Kreative in Gegenden ziehen, die sie sich noch leisten können, dann ziehen mit ihnen auch die originellsten Läden um. Hier ist unsere Auswahl an Kanadas zehn besten Boutiquen:

1. The Bird House & Binocular Shop in St. John’s, Neufundland, ist ein wunderbar eigenwilliger Laden, der nicht nur Vogelliebhabern gefällt. Der Blickfang sind die bezaubernden, handgefertigten Vogelhäuschen, die von der einzigartigen Holzarchitektur der Altstadt von St. John's inspiriert sind und auch in denselben fröhlichen Farben angestrichen sind.

2. Drei Jahrzehnte lang saß die Alberta Boot Company in einem unauffälligen einstöckigen Gebäude im Zentrum von Calgary, Alberta. Letztes Jahr bezog sie neue Räume in der Nähe des MacLeod Trail. Man braucht ein Pferd, um dorthin zu kommen (ein Auto wäre sogar noch besser), aber die Reise ist es mit Sicherheit wert: Alberta Boot Company ist wahrscheinlich der beste Laden für Cowboystiefel im ganzen Land. Hier gibt es tausende von Stiefeln, und wenn Sie nicht ihre Traumstiefel in genau der Farbe und mit genau der Stickerei, die Sie wollen, finden, dann können Sie sie machen lassen.

Von barrierefreien Wanderwegen hin zur Citta Slow
21. April 2010

Aus dem Inhalt: Barrierefreie Wanderwege; Richmond: Stoppen, Shoppen & Genießen entlang der S-Bahn; Grüne Ferien: Siwash Lake Guest Ranch; Längste Gratisfährfahrt weltweit; Langsamkeit zeichnet sich aus: Cowichan Bay ist eine „Cittaslow“.

Photo Credit: ©JF Bergeron

Leben im warmen Bauch der Erde
30. November 2009

Es wird gemunkelt, daß es in Montréal Menschen geben soll, die den ganzen Winter über nicht ein einziges Mal nach draußen in die Kälte gehen. Dies ist wohl etwas übertrie­ben, doch möglich wäre es durchaus. Nicht, dass der Winter in Québec, Kanadas größter Provinz, nicht schön wäre - von November bis April herrscht hier ein richtiger weißer Winter mit viel Schnee und kräftigen Minusgraden. Aber für den arbeitenden Städter in der kanadischen Metropole am St. Lorenz-Strom sind sechs Monate Schnee und Januartemperaturen von bis zu minus 20 Grad Celsius doch eher eine Plage. So haben die erfindungsreichen Montréaler ihr Leben im Winter einfach nach unten verlegt, in die warmen Kavernen ihrer "Ville souterraine".

Montréal: Savoir-vivre am St. Lorenz
29. November 2009

In der lauen Sommernacht herrscht noch spätabends re­ges Treiben im alten Viertel am Hafen: In den Cafés bringen Kellner in langen weißen Schürzen große Tabletts mit Rotwein, Milchkaffee und Crêpes hinaus zu den Tischen am Gehsteig. Gallisch-mediterrane Lebenslust sprudelt unver­kennbar aus den betriebsamen Bars. Am Uferkai flanieren eng um­schlungene Pärchen, treffen sich Familien und Berufstätige zum Feierabendbummel. Der Schauplatz? Marseille? Nizza? Weit gefehlt, die Re­de ist von Montréal, der vom französischen Savoir-vivre geprägten Metropole am St. Lorenz-Strom.

Gut angezogen: Kanadas beste Modedesigner
6. Oktober 2009

Unsere Liste der größten Talente

Noch ist es nicht Zeit, den Weihnachtsschmuck hervorzuholen, aber das sollte Sie nicht davon abhalten, sich schon mal eine Wunschliste mit Mode kanadischer Designer zusammenzustellen. Ein kurzer Blick hinter die Kulissen der wichtigsten Laufstege zeigt, dass unsere heimischen Talente uns dabei beeinflussen, wie wir uns anziehen. Sie sind nicht sicher, wer auf die Who’s Who-Liste der größten Talente gehört? Diese Liste kanadischer Designer sorgt dafür, dass Sie modisch ganz vorne liegen.

Paul Hardy. Der in Winnipeg, Manitoba geborene Designer betrat die Modeszene nicht eben leise. Mit seiner ersten Schau 2002 sorgte er für Furore im ganzen Land. Vergessen Sie Regeln....

Ein Wochenende in Victoria
25. November 2008

Ich hatte Tee und Spitzendeckchen erwartet. Ist es nicht das, was man sich bei dem malerischen Victoria in British Columbia vorstellt? Aber wir haben beide lustigerweise unrecht. In dieser britisch-inspirierten Universitätsstadt an der südlichen Spitze von Vancouver Island finden Sie alte Industriebauten aus Backstein, mit Blumenampeln und ausgebleichten Markisen. Aber Victoria hat auch eine städtische Seite mit Hafen-Feeling – und trotzdem gibt es dieses altmodische, familiäre Flair. Es ist eine echte Stadt mit einer rauen Unterseite – kein Disneyland für Touristen. Wir mögen es so. Ein Reporter schrieb vor kurzem, Victoria hätte sich sehr verändert: von „newly wed and nearly dead” zu „fitness-led and gourmet-fed – von „frisch verheiratet und schon am Ende (eine populäre kanadische Real-TV-Serie)“ zu „Fitness- und Feinschmecker-orientiert“. Das ist in gewissem Sinne wahr. Die Stadt befindet sich zweifellos an einem interessanten Scheideweg.

Zuerst war es die Chick Lit, jetzt sind’s die Chick Trips
22. Juli 2008

Ladies stürzen sich ohne Männer & Lipgloss in das Abenteuer Kanada
(Kate Zimmerman)

Was ist der Unterschied zwischen einem „Chick Trip“ und einem Ausflug mit gemischten Teilnehmern? Lipgloss. Wenn zwei Damen und zwei Herren miteinander auf Spritztour gehen, dann fühlen sich die Frauen genötigt, ihr Lipgloss mitzunehmen und die Männer denken, sie wären für die Knochenjobs zuständig. Das behauptet Evelyn Hannon aus Toronto, Ontario. Hannon betreut www.journeywoman.com, eine Website mit Infos und Inseraten für Frauenreisen. Wenn Frauen ohne Männer reisen, so Hannon, dann geht es ihnen nicht so sehr um Hierarchien. Sie konzentrieren sich auf das Erlebnis und stellen sich den Herausforderungen. „Chick Trips“ eben. Chick Trips sind der heißeste Trend im Aktivurlaub – in Kanada und weltweit. Eine Umfrage unter Urlaubern in 157 Ländern ergab für 2006, dass 52 Prozent der Abenteuerreisenden weltweit Frauen waren. Das fand die „Adventure Travel Trade Association“ heraus. Klar, Mädels lieben Abenteuer, in denen es um Schönheitspflege und traditionelle weibliche Beschäftigungen geht – Shopping, Drinks, Essengehen und Theater (Website-Tipp für einen Montréal-Trip mit Ihren Freundinnen: www.quebecartstours.com/vw/ac/c043.htm). Aber Heli-Skiing und Paddeln sind ihnen noch lieber. Spritztouren unter Frauen werden immer länger (vier Tage im Durchschnitt) und dürfen auch mehr kosten, wie eine „American Express Travel“-Umfrage kürzlich ergab..

Ontario,Georgian Bay - Hintergrundbild