St. John
Eisberge sind „cool”
13. Februar 2014

Eisberge werden missverstanden, aber sie sind zu „cool“, um sich darum Gedanken zu machen. Da sind sie: In der Ferne, weiß, unbeschwert, meistens untergründig und langsam dahin treibend. Bereit für einen Fototermin. Aber in der Realität sind sie dynamisch, beginnend mit ihrer gewaltsamen Geburt, wenn sie im hohen Norden von Gletschern brechen. Sie drehen und winden sich, um sich aus dem arktischen Griff zu befreien, und einmal südwärts treibend übernehmen sie die Rolle der Schiffsjäger, beobachtet von Satelliten und der US Air Force. In Neufundland und Labrador werden sie abgeerntet, landen in Wodka-Martinis und Gletscherbier und werden von „coolen Typen“ in der George Street von St. John heruntergeschlürft. In Neufundland befindet sich auch die „Iceberg Alley“.

Kommen Sie näher heran – aber nicht zu nah. Am besten mit einem Tour Boot. Als wäre es nicht genug, lassen sich auf der Tour auch Wale und farbenfrohe Papageientaucher beobachten. Aber zurück zum wesentlichen: Ein Eisberg kann innerhalb von wenigen Minuten in eine Milliarde Eiswürfel zerbrechen. Wer wissen, wo in Neufundland und Labrador sich grade Eisberge befinden, wird auf www.icebergfinder.com fündig

Ontario,Georgian Bay - Hintergrundbild