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RAW: Erlebnisgastronomie jetzt auch in Gimli
12. Dezember 2017

Innovatives Gastronomie-Konzept erobert Manitoba

Manitobas beliebte RAW: Erlebnisgastronomie kommt in diesem Winter erstmals nach Gimli ans Ufer des Lake Winnipeg. Vom 29. Dezember 2017 bis 07. Januar 2018 wird das Pop-Up Restaurant RAW:Gimli am Strand des malerischen Küstenstädtchens errichtet. Während sich Ideengeber Mandel Hitzer, Besitzer und Chefkoch des Winnipeger Szene-Restaurants Deer + Almond für den kulinarischen Genuss verantwortlich zeichnet, stammt das Restaurant-Design aus Holz wiederum von Joe Kalturny, Direktor der RAW Art Gallery sowie Chad Connery von Wolfrom Engineering. Beide Komponenten – Kulinarik und Design – werden Elemente der isländischen Kultur aufgreifen. Ein gelungener Brückenschlag zur Stadt Gimli, die auf eine bewegende Geschichte isländischer Einwanderer zurückblickt. Wie bei RAW: üblich, werden auch hier die täglich wechselnden Gala-Menüs vor den Augen der Gäste zubereitet und dann gemeinsam an großen Tischen verspeist.

Gangler’s Eco Adventures
13. November 2017
Gangler's Eco Adventure. Bildnachweis: Travel Manitoba

Subarktische Abenteuer in Manitobas hohem Norden

Im äußersten Norden Manitobas, kurz vor der Grenze zu Nunavut, liegt die Region des North Seal River – eines der letzten unberührten Naturjuwele unseres Planeten. Das Gebiet ist nur auf dem Luftweg zu erreichen, denn Straßen gibt es hier, in der unberührten Natur und unermesslichen Weite der kanadischen Subarktis, keine mehr. Hier herrscht Wildnis in ihrer reinsten Form! Die Prärie hat hier Platz gemacht für immense Flächen borealen Waldes, der von zahllosen Seen und Wasserwegen unterbrochen ist. An die meisten Orte hat hier keine Menschenseele jemals einen Fuß gesetzt. Wenn der Wald von der Tundra abgelöst wird und sich die Baumgrenze auflöst, fühlt sich die Landschaft derartig fremd an, dass man meint, auf dem Mond spazieren zu gehen. Hier oben streifen Bären und Elche, Karibus und Wölfe und viele andere Arten imposanter wilder Tiere umher, die man unmöglich übersehen kann. Der Norden ist ein Mysterium, ein Ort, an dem andere Regeln gelten, wo die Luft rein ist, die Nächte leise und wo ein Gefühl des Rätselhaften aus der Wildnis klingt. Auch wenn es fast unmöglich erscheint, befindet sich in dieser unwegsamen Landschaft die wunderbare Gangler’s Eco Lodge. Sie steht zwischen dem Tadoule Lake und dem Lac Brochet am Ufer des glasklaren Lake Egenolf rund 100 km südlich der Grenze zu Nunavut und ist ein perfekter Ausgangspunkt für alle, die die Welt des hohen Nordens erkunden möchten.

Leuchtturm ohne Meer: Cochin Lighthouse in der Prärie Saskatchewans
25. August 2017
Cochin Lighthouse (Bildnachweis: Tourism Saskatchewan & Norm Beaver)

Es hat sich bereits herumgesprochen, dass Kanadas Prärieprovinz Saskatchewan so manch außergewöhnliches zu bieten hat: Mounties & alte Gangster-Legenden, Cowboys & First Nations, Dinos, Sanddünen und mehr als unvorstellbare 100.000 Seen und Flüsse. Da wundert es nicht, dass die Provinz im Herzen Kanadas, fernab von jedem Meer, sogar mit einem Leuchtturm aufwarten kann! Nördlich von North Battleford liegt am schönen Jackfish Lake Saskatchewans einziger Leuchtturm, das Cochin Lighthouse.

Fünf wunderbare Sommerwanderungen in Saskatchewan
9. Juni 2017
Wandern im Prince Albert National Park (Bildnachweis: Tourism Saskatchewan & Greg Huszar Photography)

Bald ist er da, der Sommer! Jeden Morgen lugt die Sonne etwas früher am Horizont empor und kann sich am Abend immer schwerer vom Tag trennen. Da wird es Zeit, den Rucksack zu packen und die Wanderschuhe zu schnüren, um die facettenreichen Landschaften Saskatchewans zu Fuß zu erkunden. Zahlreiche Wanderwege stehen geübten und ungeübten Wanderern in der Provinz zur Verfügung, die Palette reicht dabei von leichten Tageswanderungen bis zu abenteuerlichen, mehrtägigen Backcountry Touren. Fünf der schönsten Wanderwege hat Saskatchewans Outdoor-Enthusiast Jay Brown erprobt und auf seiner Website SaskHiker.com für uns zusammengestellt.

Mit Sand zwischen den Zehen… Strandurlaub in Manitoba
24. Juni 2016
Beach Volleyball am Grand Beach, Lake Winnipeg (Bildnachweis: Travel Manitoba)

In Windeseile streife ich mir die Schuhe von den Füßen und hüpfe, übermütig wie ein Teenager, mit großen Sprüngen über den warmen, weißen Sandstrand. Ich spüre, wie mich die feinen Sandkörner zwischen den Zehen kitzeln und ein wohliges Glücksgefühl durchströmt meinen Körper. Noch ein paar schwungvolle Hopser bis zur Wasserkante, und ich stürze mich in die erfrischenden Fluten. Badeurlaub am Mittelmeer?! Nein, ich befinde mich mitten in Kanadas Prärieprovinz Manitoba, am riesigen Lake Winnipeg!

Neu im Meadow Lake Provincial Park: Waters Edge Eco Lodge
1. Oktober 2014

Besucher des Meadow Lake Provincial Parks freuen sich seit Sommer 2014 über eine neue Unterkunft! Idyllisch liegt die Waters Edge Eco Lodge mitten im Wald am Ufer des Greig Lake. Die gemütliche Herberge verfügt über 8 luxuriöse Zimmer mit Seeblick, eigener privater Terrasse sowie Wellness-Bad. Bei Design und Bau der Lodge sowie im laufenden Betrieb wurde und wird großen Wert auf Umweltverträglichkeit und Nachhaltigkeit gelegt.

Seefahrtsgeschichte in Québec
13. August 2012

Auch in der maritim-historischen Stätte “Pointe-au-Père“, die in Rimouski am Südufer des Sank-Lorenz Stroms gelegen ist, wird 2012 den Opfern des Titanic Unglücks gedacht. Interessierte Besucher haben die Möglichkeit, die Schiffskatastrophe durch die Augen von William Clark zu erleben, einem Seemann, der als Heizer sowohl auf der Titanic als auch auf einem weiteren Unglücksschiff – der Empress of Ireland - angeheuert hatte. Letztere sank 1914 zwei Jahre nach der Titanic und zog 1012 Menschen mit sich auf den Grund des Sankt-Lorenz-Stroms, nachdem sie mit einem Norwegischen Kohlefrachter kollidiert war. In Pointe-au-Père, das Einblicke in 200 Jahre Seefahrtsgeschichte ermöglicht, wird erklärt, wie William Clark es geschafft hat, zwei der größten Schiffsunglücke seiner Zeit zu überleben.     

Spickzettel: Kanadas „Große Sechs” - unsere Top-Städte
28. Mai 2011

Von Vancouvers grünglitzernden Apartmenttürmen bis zu Torontos Multikulti-Flair – unsere Städte sind äußerst lebendig, mitunter sogar wild. Das soll Paris erst mal toppen!

TORONTO, Ontario
Kanadas größte, multikulturellste und – das lassen wir jetzt einfach mal so stehen – klügste Stadt. Besuchen Sie die Festivals: Caribana, das Toronto International Film Festival, die Pride Parade und das Harbourfront-Literaturfestival – und auch die exzellente Art Gallery of Ontario, die Restaurants, die ethnisch gemischten Nachbarschaften (italienisch, portugiesisch, griechisch) und den geschäftigen Kensington Market. Gleich daneben finden Sie das architektonische Ying und Yang Torontos: den CN Tower und das Rogers Centre (früher das Skydome). Hier sind Kanadas einzige MLB- und NBA-Teams zuhause. Joggen Sie durch den High Park, schlürfen Sie bei JetFuel Coffee einen Java-Kaffee, holen Sie sich ein Baguette bei Bonjour Brioche (auf der Queen Street East) oder eine Pizza bei Terroni. Stöbern Sie nach Second Hand-Klamotten – und surfen Sie mit dem Streetcar – auf der Queen Street West.
www.ontariotravel.net/

MONTRÉAL, Québec
Der stilvolle Motor der Provinz Québec ist Kanadas kosmopolitischste Stadt; die Stadt, die am europäischsten wirkt. Parlez français. Nutzen Sie die vielfältigen Kulturangebote (Film, Tanz, Musik, Literatur oder Poesie), versuchen Sie die Küche, lassen Sie sich von dem politischen Engagement anstecken, und nutzen Sie die Gelegenheit, ihr Französisch aufzupolieren. Besuchen Sie .

Überwältigendes Jasper: 10 Stationen auf dem Weg zu einem echten Bergdorf
7. Februar 2011

Das war's. Meine 230 Kilometer lange, einfach überwältigende Reise entlang des Icefields Parkway in Alberta. Ich passiere majestätische tiefverschneite Berge und nehme die Abzweigung zum milchig blauen Peyto Lake. Bald darauf lege ich eine Teepause in der Simpson’s Num-Ti-Jah Lodge ein, wo der Crowfoot Glacier mit seinem kühlen blauen Eis sich um den See mit seinem türkisfarbenen Wasser drapiert. Im Restaurant der leicht muffigen Lodge, die mit viel Leder und Holzbalken ausgestattet ist, finde ich Geweihe an den Wänden und Bleche mit frischgebackenen Muffins. Zeitlos. Glücklich und koffeingestärkt fahre ich weiter, um auf meinem Weg bedrohlich aufragende Gletscher zu entdecken, wie riesige Eiswaffeln, zu deren Füßen türkisene Flüsse entlang tröpfeln. Was sind das für schwarze Tupfen an ihrem Grund? Schokoladenkekse? Ich halte am Straßenrand an, um nachzuschauen: Es sind Menschen, deren Körper neben den riesigen Domen ganz klein wirken. Später knistert das Radio und mein Mobiltelefon zeigt kaum noch Netz an.

Ontario,Georgian Bay - Hintergrundbild