Schnitzen
Elfen, Hexen und Zauberer tummeln sich am Lake Louise
22. November 2012
Ice Magic Icon Image pc Banff Lake Louise Tourism

Das Ice Magic Festival hat sich als fester Bestandteil im Eventkalender der westkanadischen Provinz Alberta etabliert. Vor der Kulisse des berühmten Victoria Gletschers wetteifern professionelle Eisschnitzer jedes Jahr darum, die schönste Eisskulptur zu kreieren. Im Januar jedes Jahres findet vor dem Hotel The Fairmont Chateau Lake Louise auf dem zugefrorenen Lake Louise das Eisskulpturen-Festival statt. Im Rahmen dieses frostigen Spektakels wird auch die International Ice Carving Competition ausgetragen. Jedes Mal ist eine Extra-Portion Kreativität gepaart mit handwerklichem Geschick gefragt, denn die Organisatoren sich immer wieder neue Mottos ausdenken.

Mehr Informationen unter: Ice Magic Festival

Winter in Alberta
21. Dezember 2009

Aus dem Inhalt: Wintervergnügen mit Hollywood-Stars in Sunshine Village, Eis-Skulpturen Wettbewerb in Lake Louise, Olympic Torch Relay passiert Banff, Alberta-Zug zu den Olympischen Winterspielen 2010, Arktische Winterspiele 2010 in Grande Prairie.

Photo credit: Banff Lake Louise Tourism

Wettkampf „Holzfällerart“
28. November 2008

Das Squamish Days Loggers Sports Festival fand erstmals 1957 als eintägige Veranstaltung mit Wettbewerben rund ums Holzfällen statt. Seither hat es sich zu einem mehrtägigen Festival entwickelt, dessen Höhepunkt einer der hochkarätigsten Holzfällerwettkämpfe Nordamerikas ist. Zu den Disziplinen zählen heute u.a. der Axtwurf auf eine Zielscheibe, Baumklettern, Springboard Chop (Arbeitsweise der Holzfäller, um den Baum oberhalb des Stammes zu fällen; hierbei werden Kerben in den Stamm gehackt, um so ein Brett als Standfläche zu befestigen) oder das Log Rolling (das Balancieren auf einem Baumstamm, der im Wasser treibt).

Eine Sammlung kanadischer Kult-Souvenirs
12. Oktober 2008

British Columbia

• Ein Stofftier, eines der beiden Maskottchen der Olympischen und Paralympischen Spiele 2010 in Vancouver: „Quatchi“, ein Bigfoot, der Hockey liebt: „Miga“ das Walroß, das Snowboarden liebt, und Sumi, ein Tiergeist, der alle Sportarten liebt, insbesondere die Paralympischen Spiele. www.vancouver2010.com/mascots

• Eine kanadische Mütze, gestrickt in den Rockies von der Kootenay Knitting Company (die auch Ausrüster für die Olympischen und Paralympischen Winter Spiele 2010 in Vancouver sind). www.kootenayknitting.com

• Die wunderschöne Kunst des Haida-Volks aus Haida-Gwaii (Queen Charlotte Islands) ist aufgrund ihrer Unverwechselbarkeit einzigartig. Eine Skulptur des Haida-Künstlers Bill Reid ist auf dem kanadischen 20-Dollar-Schein abgebildet, das Original steht im Hof der kanadischen Botschaft in Washington, DC. Bringen sie z.B. ein Paar wundervoll verarbeitete, goldene Ohrringe mit nach Hause oder eine geschnitzte, authentische Verwandlungs-Maske der Haida Gwaii. www.crystalcabingallery.com

Kettensägen-Romantik auf Eis
16. September 2008

Das Surren, Summen und Hämmern in verschiedenen Tonlagen, unterbrochen von Stimmengewirr aus allen Ecken und Enden, lässt vermuten, man befände sich inmitten des geschäftigen Treibens einer Werkstatt oder Schreinerei. Die Ursache für die bizarren Geräusche: Kettensägen, Hobel, Feilen und Hämmer prallen auf Eis und unterbrechen die winterliche Stille ab den frühen Morgenstunden. Vor dem bekannten Hotel Fairmont Chateau Lake Louise wetteifern international bekannte Eisschnitzer drei Tage lang darum, während des Ice Magic Festivals bei der International Ice Sculpture Team Competition mittels verschiedener Bearbeitungstechniken die schönste kristallene Eisskulptur zu kreieren.

 

Die „Kunst des Gutgemachten”
21. August 2008

Porträt des überlebensgroßen Künstlers, der tief in seiner indianischen Herkunft verwurzelt ist
(Susan Musgrave)

Ich kannte Jim Hart, bevor er so berühmt wurde. Wenn er sich nicht gerade in der Wildnis herumtrieb, um sich seiner Angst vor Bären zu stellen, dann fischte er mit seinem tsinni, seinem Großvater, nach Heilbutt. Zu Hause, in dem kleinen Örtchen Old Massett in Haida Gwaii (auf den Queen Charlotte Islands in British Columbia), spielte er Basketball. Er war eine imposante Erscheinung: 1,89 Meter groß, mit Haaren, schwärzer als das Innere eines Raben, und einem Witz von einem Bart. Seine karamellfarbenen Augen erlaubten, wie die kleinen Fenster in den Backofentüren, nur einen flüchtigen Blick auf die Wärme in ihm. Wenn Jim zu einem Wurf auf den Korb ansetzte, dann gab es nicht eine Frau auf der Tribüne, die auf den Ball schaute.

Aber Jim fand es interessanter, seine Zeit mit den Stammesältesten zu verbringen. Er lernte von ihnen alles über seine Heimatinseln, die, wie er sagt, seine „Medizin“ sind. Als er mit dem Schnitzen anfing, fertigte er zuerst Schmuck an, und Kanupaddel aus Gelbzedernholz.

Einheimische nennen es nur “Unser schönes Land”
24. Juli 2008

Der Typ, mit dem ich die Schiffskabine teilte, hatte drei Gewehre dabei. Denn er wollte nach Ottawa (Ontario) und man weiß ja nie. Er hatte auch traditionelle Snacks mitgenommen: eine Büchse Trocken-Saibling und Karibu-Dörrfleisch. Wie viele gut ausgebildete Einheimische, studierte mein Inuit-Zimmergenosse auf dem „Northern Ranger” Ingenieurswissenschaften an der Universität, mit einem Stipendium. Aber er sehnte sich danach, nach Nunatsiavut, „Unser schönes Land”, heimzukommen – im Freien zu sein, zu jagen und mit seinem Vater Fischen zu gehen. Zweifellos ist Labrador – der Namensteil der Provinz Neufundland und Labrador, den man oft unter den Tisch fallen lässt – eines der am wenigsten erforschten Gebiete von Kanada. Aber wenn Labrador abgeschieden wirkt, dann ist Nord-Labrador das Ende der Welt. Erst vor eineinhalb Jahren stimmten die einheimischen Inuit einem weitreichenden „Land Claim Settlement“ zu – einem Landanspruchs-Abkommen – durch das Nunatsiavut geschaffen wurde.

Ontario,Georgian Bay - Hintergrundbild