Kunsthandwerk
Wein und Bier an historischer Stätte in Winnipeg
3. Juni 2016

Stilvolles Ambiente im frisch renovierten The Forks Market

Rund 2,8 Millionen kanadische Dollar wurden in den letzten Monaten in die Renovierung der Food Hall des beliebten The Forks Market investiert. Die durch einen Innenhof und Brücken verbundenen ehemaligen Pferdeställe aus dem frühen 20. Jahrhundert liefern seit langem ein unverwechselbares Einkaufserlebnis an Winnipegs National Historic Site The Forks. In den Geschäften und Boutiquen des The Forks Market werden neben Waren des täglichen Bedarfs auch Souvenirs und lokale Handwerkskunst angeboten, darunter eine Fülle indigener Artefakte. Die kürzlich renovierte Food Hall verstärkt mit ihrem stilvollen Look aus viel Holz und extravaganten Lampenkonstruktionen das Wohlfühl-Ambiente. Eine perfekte Ergänzung ist auch der neue „Craft Beer and Wine Kiosk“ an dem zukünftig eine sorgfältig zusammengestellte und saisonal variierende Auswahl an Weinen und frisch gezapftem Bier angeboten wird.

Willkommen in Arviat, der Heimat der Inuit
7. November 2014

Die gastfreundlichen Bewohner dieser traditionellen Gemeinde in Nunavut machen es den Besuchern leicht, in ihre Kultur einzutauchen und die Wildnis hautnah zu erleben

Beobachten Sie tausende von Karibus bei ihrer Wanderung über die herbstlich leuchtende Steppe, während ein Inuit-Ökoführer Sie auf einen Wolf aufmerksam macht, der Ihnen unauffällig folgt. Lauschen Sie den traditionellen Geschichten und genießen Sie Tee und Bannock-Fladenbrot: bei einem Besuch der Stammesältesten. Im Sommer können Sie Eisbären beobachten, im Winter Eisfischen, abends versammeln sich alle zum Kehlkopfgesang und Trommeltanz.

Die gastfreundlichen Bewohner von Arviat, einer der ältesten Gemeinden von Nunavut, haben Besuchern, die Lust auf Kultur und Wildnis haben, ihre Türen geöffnet und einen Platz auf dem Hundeschlitten reserviert.

Shakespeare, Sounds & starke Cowboys: Summertime in BC
5. Juli 2013

Die rot-weißen Zelte am Strand von Vancouvers Vanier Park sind ein deutliches Zeichen dafür, dass die Festival-Wochen in British Columbia begonnen haben. Dann folgen auf Shakespeares „Maß für Maß“ weltbekannte Musiker wie Herbie Hancock oder Macy Gray. Im Bergresort Silver Star geht es um Weinverkostung auf hohem Niveau während in Williams Lake ganz bodenständig der wagemutigste Cowboy gesucht wird. In welchen Regionen British Columbias diese und weitere Festivals stattfinden, und warum Elvis einmal im Jahr in Penticton lebt, steht in der vollständigen Pressemitteilung.

Foto: Kaslo Jazz festival pc Kaslo Jazz Etc.jpg

Kunsthandwerk, eine Liste: Ja genau, wir Kanadier sind künstlerisch begabt
10. Dezember 2012

Lernen Sie Kultur und Leute kennen, auf Kunst- und Kunsthandwerksmärkten. Und nehmen Sie sich ungewöhnliche Andenken mit.

Kanada ist voller Kunstgewerbe. Wohin auch immer Sie reisen, von Küste zu Küste, bis hinauf in die Arktis und den Hohen Norden, sind Künstler am Werk. Bei einem dermaßen weiten Feld sind Kunstgewerbemärkte ein guter Startpunkt, um sich einen Überblick zu verschaffen. Wir haben Ihnen eine landesweite Liste mit empfehlenswerten Veranstaltungen zusammengestellt.

Steinerne Wegweiser der Inuit markieren eine neue Richtung für Olympische Souvenirs
30. November 2009

Bei meinen Wanderungen durch die weite Tundra von Nunavut freue ich mich immer besonders, wenn ich einen der menschenförmigen Inuksuk mit seinen, wie zum Willkommensgruß ausgebreiteten, Armen entdecke. Im baumlosen kanadischen Outback ist jede menschliche Form ein beruhigender Anblick, selbst wenn sie aus Stein ist. Die Künstler des Nordens haben schon immer kleine Inuksuit für den Verkauf hergestellt. Aber seit VANOC die Steingebilde zum offiziellen Maskottchen der Winterspiele 2010 gekürt hat, läuft die Bildhauerei auf Hochtouren. Zum ersten Mal hat ein Olympisches Organisations-Komitee gemeinsam mit indigenen Volksgruppen ein offiziell lizenziertes Merchandising-Konzept entwickelt und in diesem Rahmen hunderte Inkusuit bei den Bildhauern des hohen Nordens in Auftrag gegeben. Die Künstler und Künstlerinnen arbeiten mit Vorlagen und versehen jedes einzelne offizielle Olympische Souvenir mit ihrem ganz eigenen unverwechselbaren Stil. Die kleinen Inuksuit werden aus traditionell grünem oder schwarzem Stein gearbeitet und in einem speziell für die Spiele entwickelten Behälter, zusammen mit dem Namen und einer Kurzbiographie des Bildhauers verpackt. Kein einziges Stück gleicht einem anderen. „Das Projekt nutzt besonders Künstlern aus Gemeinden mit wenig Tourismus“, erklärt Brian Lunger, Manager und Kurator von Nunavuts Nunatta Sunakkutaangit Museum in Iqaluit. Es dient auch der Unterstützung des Aboriginal Youth Legacy Fund, der ein Drittel der Erlöse erhält um Projekte in den Bereichen Bildung, Sport und Kultur für junge Ureinwohner in ganz Kanada zu fördern. Die Kunst der Inuit wurzelt in einer langen Tradition der bildlichen Darstellung: Alles ― von tanzenden Walrossen bis zu entschlossen blickenden Schamanen ― wird aus... weiterlesen

Eine Sammlung kanadischer Kult-Souvenirs
12. Oktober 2008

British Columbia

• Ein Stofftier, eines der beiden Maskottchen der Olympischen und Paralympischen Spiele 2010 in Vancouver: „Quatchi“, ein Bigfoot, der Hockey liebt: „Miga“ das Walroß, das Snowboarden liebt, und Sumi, ein Tiergeist, der alle Sportarten liebt, insbesondere die Paralympischen Spiele. www.vancouver2010.com/mascots

• Eine kanadische Mütze, gestrickt in den Rockies von der Kootenay Knitting Company (die auch Ausrüster für die Olympischen und Paralympischen Winter Spiele 2010 in Vancouver sind). www.kootenayknitting.com

• Die wunderschöne Kunst des Haida-Volks aus Haida-Gwaii (Queen Charlotte Islands) ist aufgrund ihrer Unverwechselbarkeit einzigartig. Eine Skulptur des Haida-Künstlers Bill Reid ist auf dem kanadischen 20-Dollar-Schein abgebildet, das Original steht im Hof der kanadischen Botschaft in Washington, DC. Bringen sie z.B. ein Paar wundervoll verarbeitete, goldene Ohrringe mit nach Hause oder eine geschnitzte, authentische Verwandlungs-Maske der Haida Gwaii. www.crystalcabingallery.com

Die „Kunst des Gutgemachten”
21. August 2008

Porträt des überlebensgroßen Künstlers, der tief in seiner indianischen Herkunft verwurzelt ist
(Susan Musgrave)

Ich kannte Jim Hart, bevor er so berühmt wurde. Wenn er sich nicht gerade in der Wildnis herumtrieb, um sich seiner Angst vor Bären zu stellen, dann fischte er mit seinem tsinni, seinem Großvater, nach Heilbutt. Zu Hause, in dem kleinen Örtchen Old Massett in Haida Gwaii (auf den Queen Charlotte Islands in British Columbia), spielte er Basketball. Er war eine imposante Erscheinung: 1,89 Meter groß, mit Haaren, schwärzer als das Innere eines Raben, und einem Witz von einem Bart. Seine karamellfarbenen Augen erlaubten, wie die kleinen Fenster in den Backofentüren, nur einen flüchtigen Blick auf die Wärme in ihm. Wenn Jim zu einem Wurf auf den Korb ansetzte, dann gab es nicht eine Frau auf der Tribüne, die auf den Ball schaute.

Aber Jim fand es interessanter, seine Zeit mit den Stammesältesten zu verbringen. Er lernte von ihnen alles über seine Heimatinseln, die, wie er sagt, seine „Medizin“ sind. Als er mit dem Schnitzen anfing, fertigte er zuerst Schmuck an, und Kanupaddel aus Gelbzedernholz.

Ontario,Georgian Bay - Hintergrundbild