Handwerk
Wein und Bier an historischer Stätte in Winnipeg
3. Juni 2016

Stilvolles Ambiente im frisch renovierten The Forks Market

Rund 2,8 Millionen kanadische Dollar wurden in den letzten Monaten in die Renovierung der Food Hall des beliebten The Forks Market investiert. Die durch einen Innenhof und Brücken verbundenen ehemaligen Pferdeställe aus dem frühen 20. Jahrhundert liefern seit langem ein unverwechselbares Einkaufserlebnis an Winnipegs National Historic Site The Forks. In den Geschäften und Boutiquen des The Forks Market werden neben Waren des täglichen Bedarfs auch Souvenirs und lokale Handwerkskunst angeboten, darunter eine Fülle indigener Artefakte. Die kürzlich renovierte Food Hall verstärkt mit ihrem stilvollen Look aus viel Holz und extravaganten Lampenkonstruktionen das Wohlfühl-Ambiente. Eine perfekte Ergänzung ist auch der neue „Craft Beer and Wine Kiosk“ an dem zukünftig eine sorgfältig zusammengestellte und saisonal variierende Auswahl an Weinen und frisch gezapftem Bier angeboten wird.

Tipi Camping mit den Blackfoot People – Canadian Signature Experiences Collection
5. Mai 2014

Erleben Sie die reiche Kulturgeschichte und Tradition der Ureinwohner im Blackfoot Crossing Historical Park in Alberta

Eine Nacht im Tipi, unter Sternen und mit spannenden Geschichten, im bezaubernden Bow River Valley bei Calgary, Alberta ist etwas ganz Besonderes.

Es ist eine Zeitreise, auf die Sie sich hier begeben. Tipi Camping bei der Siksika (Blackfoot) First Nation ist keine einfache Übernachtung, sondern eine Tour durch 1.000 Jahre. Sie schlafen auf heiliger Erde, getränkt mit der Geschichte und der Kultur des Blackfoot Volkes. Die Blackfoot Tipis wurden einst in den Farben der Träume gestrichen. Die Blackfoot glaubten, dass sie beim Träumen Besuch von Wesen aus der Geisterwelt erhielten. Mit diesen Visionen verzierten sie die Tipis. Die Malereien waren von herausragender Schönheit und sollten den Bewohnern Harmonie und ein langes Leben bescheren. Diese Verbindung spüren Sie noch heute im Blackfoot Crossing Historical Park.

...Die ausgeklügelten Windklappen leiten den Rauch nach draußen...

...Die Veranstaltungen im Blackfoot Crossing Historical Park sind im Preis inbegriffen. Vielleicht werden gerade Felle gegerbt oder...nehmen Sie an einem Workshop teil und bauen Sie Ihre eigene Handtrommel...

...Wenn der Magen knurrt, kosten Sie klassische Blackfoot Gerichte, wie frittiertes Brot, Büffelburger...

Elfen, Hexen und Zauberer tummeln sich am Lake Louise
22. November 2012
Ice Magic Icon Image pc Banff Lake Louise Tourism

Das Ice Magic Festival hat sich als fester Bestandteil im Eventkalender der westkanadischen Provinz Alberta etabliert. Vor der Kulisse des berühmten Victoria Gletschers wetteifern professionelle Eisschnitzer jedes Jahr darum, die schönste Eisskulptur zu kreieren. Im Januar jedes Jahres findet vor dem Hotel The Fairmont Chateau Lake Louise auf dem zugefrorenen Lake Louise das Eisskulpturen-Festival statt. Im Rahmen dieses frostigen Spektakels wird auch die International Ice Carving Competition ausgetragen. Jedes Mal ist eine Extra-Portion Kreativität gepaart mit handwerklichem Geschick gefragt, denn die Organisatoren sich immer wieder neue Mottos ausdenken.

Mehr Informationen unter: Ice Magic Festival

Was von den Spielen übrig blieb
8. November 2010

Vor knapp 12 Monaten, am 12. Februar 2010, wurden die Olympischen Winterspiele in Vancouver eröffnet. Anlass genug einmal zu schauen, was sich seither in Vancouver, Richmond und Whistler getan hat und was von den Spielen eigentlich geblieben ist.

Foto: Paralympisches Symbol Agitos © Tourism Whistler Steve Rogers

Steinerne Wegweiser der Inuit markieren eine neue Richtung für Olympische Souvenirs
30. November 2009

Bei meinen Wanderungen durch die weite Tundra von Nunavut freue ich mich immer besonders, wenn ich einen der menschenförmigen Inuksuk mit seinen, wie zum Willkommensgruß ausgebreiteten, Armen entdecke. Im baumlosen kanadischen Outback ist jede menschliche Form ein beruhigender Anblick, selbst wenn sie aus Stein ist. Die Künstler des Nordens haben schon immer kleine Inuksuit für den Verkauf hergestellt. Aber seit VANOC die Steingebilde zum offiziellen Maskottchen der Winterspiele 2010 gekürt hat, läuft die Bildhauerei auf Hochtouren. Zum ersten Mal hat ein Olympisches Organisations-Komitee gemeinsam mit indigenen Volksgruppen ein offiziell lizenziertes Merchandising-Konzept entwickelt und in diesem Rahmen hunderte Inkusuit bei den Bildhauern des hohen Nordens in Auftrag gegeben. Die Künstler und Künstlerinnen arbeiten mit Vorlagen und versehen jedes einzelne offizielle Olympische Souvenir mit ihrem ganz eigenen unverwechselbaren Stil. Die kleinen Inuksuit werden aus traditionell grünem oder schwarzem Stein gearbeitet und in einem speziell für die Spiele entwickelten Behälter, zusammen mit dem Namen und einer Kurzbiographie des Bildhauers verpackt. Kein einziges Stück gleicht einem anderen. „Das Projekt nutzt besonders Künstlern aus Gemeinden mit wenig Tourismus“, erklärt Brian Lunger, Manager und Kurator von Nunavuts Nunatta Sunakkutaangit Museum in Iqaluit. Es dient auch der Unterstützung des Aboriginal Youth Legacy Fund, der ein Drittel der Erlöse erhält um Projekte in den Bereichen Bildung, Sport und Kultur für junge Ureinwohner in ganz Kanada zu fördern. Die Kunst der Inuit wurzelt in einer langen Tradition der bildlichen Darstellung: Alles ― von tanzenden Walrossen bis zu entschlossen blickenden Schamanen ― wird aus... weiterlesen

Die Kultur der Ureinwohner British Columbias erleben: Vor, während und nach den Olympischen Winterspielen 2010
11. Februar 2008

Weil es die eine Stammeskultur nicht gibt, spricht man von den First Nations stets im Plural. Angefangen von den Haida, Tlingit, Tsimshian (Sim-she-an) und Nisga an der Nordküste über die Stämme Nuu-chah-nulth und Kwakwakaw’akw auf Vancouver Island, den Okanagan, Dene und Secwepemc (She-whep-m) im südlichen Landesinneren sowie den Ktunaxa (Tun-ah-hah) aus dem östlichen Grenzgebiet zur Provinz Alberta existieren in British Columbia 198 First Nations-Stämme - mehr als in jeder anderen Provinz Kanadas. Auch wenn jeder Stamm seine eigene Sprache, Kultur und Traditionen besitzt, so waren und sind viele stets freundschaftlich miteinander verbunden. Während der Olympischen Winterspiele 2010 rücken die First Nations und ihre Kultur ins Rampenlicht. Doch nicht erst seit Vergabe der Winterspiele an die Stadt Vancouver versuchen einzelne Indianerstämme bzw. deren Mitglieder die Weltöffentlichkeit für ihre Geschichte und Lebensweise zu interessieren – sei es durch bildende Kunst und Museen oder durch traditionelle Kanu-, Angel- oder Wildnistouren für Touristen.

Ontario,Georgian Bay - Hintergrundbild