Charaktere

Myriam Laroche: umweltfreundliche Mode
13. Juni 2016

in British Columbia

Bildnachweis: Vancouverisawesome.com

Myriam Laroche, geboren in Québec, begann ihre Mode-Karriere in Montréal. Doch nach über 20 Jahren Erfahrung in der Modebranche und unzähligen Schuhen im Kleiderschrank, die sie eigentlich doch nie anzog, wollte sie raus aus dem Modekonsum: Sie änderte ihre Einkaufsgewohnheiten, setzte auf Kleidung, die nicht nur ökologisch, sondern auch nachhaltig ist. Ihre Ideen präsentiert sie im April dieses Jahres bereits zum achten Mal auf der von ihr ins Leben gerufenen Eco Fashion Week in Vancouver, wo sie heute auch lebt. Ihr Ziel: Vancouver zu einem international angesagten Standort für umweltfreundliche Mode und Couture zu machen.

Ron Aust: Haben wir nicht? Braucht Ihr nicht!
13. Juni 2016

in Saskatchewan

Ron Aust ist seit über 50 Jahren Besitzer des Aust’s General Stores in dem kleinen Dorf Big Beaver, Saskatchewan. Er betreibt sein Geschäft mit außergewöhnlicher Leidenschaft und ist bekannt für seine hervorragende Kundenbetreuung: Jedem Kunden wird garantiert, dass er das Produkt bekommt, das er braucht: “If we don’t have it, you don’t need it.” (Wenn wir es nicht haben, brauchen Sie es nicht).

Greg Hisey: Handwerklich begabter Gastgeber
13. Juni 2016

in Saskatchewan

Bildnachweis: Darrell Noakes Writing and Photography

Der frühere Bullenreiter Greg Hisey ist ein Mann mit vielen Talenten. Er ist Handwerker für die einzigartigen Unterkünfte im Ghostown Blues in Maple Creek, Sasketchwan. Hier können Sie sich in restaurierten Schaf- und Drescher-Wagen oder in einer originalen Hütte der Siedler von den Klängen der Prärie in den Schlaf lullen lassen. Eine Landkirche dient als Mittelpunkt des Ghostown Blues. Hier können Gäste Ihr Frühstück genießen. Manchmal werden dort auch musikalische Darbietungen aufgeführt.

Gary Allan – The Wolfman
13. Juni 2016

in British Columbia

Gary Allan lebt in Sointula auf Malcolm Island in British Columbia. Er ist bekannt als der “Wolfman”. Denn Gary hat sein Leben dem Schutz der kanadischen Wölfe verschrieben. Zusammen mit seiner Wolfshündin Tundra besucht er ehrenamtlich Schulklassen, um Vorurteile über Wölfe aus der Welt zu schaffen und den Kindern zu erklären, welche wichtige Rolle der Wolf für das kanadische Ökosystem spielt. Mit Erfolg: „Everyone in my class wants a wolf“, berichtet eine Lehrerin nach Garys Besuch von den Reaktionen ihrer begeisterten Schüler.

Heike Wieske: Erlebnis statt Foto
13. Juni 2016

in British Columbia

Die Deutsche Heike Wieske lebt auf Vancouver Island, BC, und ist sowohl Inhaberin als auch Geschäftsführerin von "Discovery Marine Safaris" und "Stubbs Island Whale Watching", British Columbias ältestem Whale Watching-Unternehmen. Ihren Gästen die Schönheit der Natur näherzubringen und ihnen zu zeigen, wie wichtig es ist diese zu schützen, treibt Heike Wieske bei ihrer Arbeit an. Denn sie ist überzeugt: Einen Wal oder einen Grizzly auf einem Foto anzuschauen, ist schön. Aber den Tieren in ihrer natürlichen Umgebung zu begegnen ist ein Erlebnis, dass man niemals vergisst!

Hermann Meuter: passionierter Walschützer
13. Juni 2016

in British Columbia

Hermann Meuter ist Meeresbiologe und passionierter Walschützer. In den frühen 90er Jahren arbeitete er in einer Walforschungsstation in der Nähe von Vancouver Island. Doch er wollte nicht nur die Wale in den südlichen Gewässern British Columbias, sondern auch die im Norden schützen. Deshalb plante er gemeinsam mit Janie Wray eine Walforschungsstation im Gitga'at Territory. Im Jahr 2001 wurde aus der anfänglichen Forschungsstation am Whale Point auf Gil Island das Cetacea Lab, wo Hermann Meuter sich erfolgreich für die Erhaltung der Buckelwale einsetzt.

Dennis Compayre: Eisbären-Profi aus Churchill
13. Juni 2016

in Manitoba

Dennis Compayre
Bildnachweis: waitingfordancer.com

Dennis Compayre ist ein echter Experte für Eisbären. Seit frühester Kindheit begleiten ihn die Geschichten rund um den König der Arktis, denn er ist in der „Eisbärenhauptstadt“ Churchill aufgewachsen. Es war im Jahr 1982, als sich der allererste Tundra Buggy mit interessierten Besuchern auf den Weg in das heute als „Wildlife Managment Area“ bekannte Gebiet machte, wo sich die Eisbären jedes Jahr im Herbst versammeln, um auf das Zufrieren der Hudson Bay zu warten. Am Steuer: Dennis Compayre! Der Eisbären-Profi durfte in den kommenden Jahren darüber hinaus diverse Filmproduktionen unterstützten – darunter eine IMAX und BBC Dokumentation. Auch war es Dennis Compayre, der im Jahr 2000 die erste Polar Bear Cam initiierte, die noch heute während der Eisbären-Saison Livestream Bilder aus Churchill in alle Welt aussendet.

In Kooperation mit dem Naturfotografen Andrew Bazeley hat Dennis Compayre mit dem im August 2015 erschienenen Buch „Waiting for Dancer“ zuletzt eine wunderbare Hommage an die Eisbären von Churchill geschaffen.

Dave Daley: Begründer der Hudson Bay Quest
13. Juni 2016

in Manitoba

Bildnachweis: Wapusk Adventures

Zu den vielen urigen Charakteren, die in Churchill im Norden Manitobas zu Hause sind, gehört Dave Daley. Mit seinem Unternehmen Wapusk Adventures bietet der Métis Schlittenhunde-Touren für Urlauber an.

Eines seiner größten Abenteuer war und ist die Hudson Bay Quest. Dave ist Mitbegründer dieses anspruchsvollen Hundeschlittenrennens, das alljährlich im März durch die winterliche Tundra führt und dabei an die Geschichte der frühen Pelzhändler erinnert. Die ursprüngliche Strecke  zwischen Churchill und Arviat in Nunavut wurde vor einigen Jahren aufgegeben – der Weg auf dem Eis der zugefrorenen Hudson Bay war einfach zu gefährlich. Im Jahr 2004 wäre Dave bei diesem Rennen beinahe ums Leben gekommen. Die Musher-Teams bauten ihre Zelte in der Nähe eines Checkpoints auf. Der Wind wurde so stark, dass er Dave mitsamt seinem Zelt über die Tundra davon wehte. Der Musher überlebt das Desaster nur knapp.

David Suzuki
4. Februar 2016

in Destination Canada

David Suzuki ist Mitbegründer der David Suzuki Stiftung, preisgekrönter Wissenschaftler, Umweltschützer und bekannt für seine Radio- und TV-Sendungen, in denen er komplexe Vorgänge aus der Naturwissenschaft für jedermann verständlich erklärt. Er hat 52 Bücher geschrieben, 19 davon für Kinder. Seine Fernsehkarriere begann 1971 mit der Sendung "Suzuki on Science". Heute setzt er sich mit seiner Stiftung für den Umweltschutz ein, um die Vielfalt der kanadischen Natur zu erhalten.

Heinrich Josef Stubbe: deutsche Schokolade in Kanada
26. März 2015

in Ontario

Heinrich Josef Stubbe. Bildnachweis: Stubbe Chocolates

Etwa einer von zehn Kanadiern hat deutsche Wurzeln. Unter ihnen ist Heinrich Josef Stubbe, der 1989 mit Stubbe Chocolates nach ‪Kanada zog. 150 Jahre zuvor war die Firma in Meppen gegründet worden. Nun kreiert er mit seinem Sohn Schokoladenspezialitäten nach europäischen Rezepten in ‪Ottawa und ‪Toronto. Wer also ein Verlangen nach deutschen Süßigkeiten verspürt, während er durch diese Städte streift, sollte einmal bei ihnen vorbeischauen.

Ontario,Georgian Bay - Hintergrundbild