Charaktere

Heinrich Josef Stubbe: deutsche Schokolade in Kanada
26. März 2015

in Ontario

Heinrich Josef Stubbe. Bildnachweis: Stubbe Chocolates

Etwa einer von zehn Kanadiern hat deutsche Wurzeln. Unter ihnen ist Heinrich Josef Stubbe, der 1989 mit Stubbe Chocolates nach ‪Kanada zog. 150 Jahre zuvor war die Firma in Meppen gegründet worden. Nun kreiert er mit seinem Sohn Schokoladenspezialitäten nach europäischen Rezepten in ‪Ottawa und ‪Toronto. Wer also ein Verlangen nach deutschen Süßigkeiten verspürt, während er durch diese Städte streift, sollte einmal bei ihnen vorbeischauen.

Kellylee Evans - "soul pop" meets Jazz
7. September 2011

in Ontario

Der Geheimtipp aus Kanada: Kellylee Evans mit ihrem unverwechselbaren Sound.
Die kanadische Sängerin wurde 2009 von dem französischen Label Plus Loin Musik durch ihren 2. Platz bei der Thelonious Monk Jazz Vocals Competition entdeckt. Daraufhin verbrachte Kellylee zwei Tage im Studio in Frankreich, um ihre ersten beiden Alben aufzunehmen. "Fight or Flight" und "The Good Girl" sind großartige Beispiele ihres einzigartigen Stils aus "soul pop" nahtlos verschmelzend mit Jazz. Das neue Album "Come On" ist, komplementiert durch Kellylees eigene Vielseitigkeit, Kreativität und angeborene Musikalität.
 

Glenn Gould
29. August 2008

in Ontario

Glenn Gould ist weltweit als einer der bedeutendsten Musiker des 20. Jahrhunderts anerkannt. Er galt als Wunderkind am Klavier, je älter er jedoch wurde umso vielseitiger entwickelte sich sein Talent.
1932 wurde Glenn in Toronto geboren und erhielt zunächst enormen Beifall als ein phänomenal vollkommener Pianist, was ihm in späteren Jahren zu großen Ruhm verhalf. Ab seinem dreißigsten Lebensjahr interessierte sich Gould aber nicht mehr nur noch für das Klavierspiel. Er wandte sich von da an auch dem Schreiben, der Aufnahmetechnik, Dokumentar-Produktionen fürs Radio, dem Komponieren und dem Verfassen von Kritiken zu.

Weit vorausschauend schaffte es Gould seine diversen Talente miteinander in Einklang zu bringen. Bei CBS Records gelang es ihm seinen Einfluss auf Zuhörer und andere Künstler zu sichern. Darüber hinaus begründete er eine enge Zusammenarbeit mit der Canadian Broadcasting Corporation (CBC). Seine Werke waren oft gleichzeitig innovativ, aber auch kontrovers, ebenso wie sehr persönlich und reizvoll. Bereits vor seinem Tod 1982, galt Gould als ein Meilenstein in der Welt musikalischer Interpretation.

Weitere Informationen: www.glenngould.com

Klaus Reif
28. August 2008

in Ontario

Der gebürtige Deutsche aus Neustadt an der Weinstrasse ist nicht nur Besitzer des Weingutes Reif Estates Winery in der Niagara Region, er legt auch selbst Hand an und kredenzt hervorragende Weine. An der Universität in Geisenheim machte er Abschlüsse in Önologie und Weinbau und trat damit in die Fußstapfen seiner Eltern und Großeltern. In jungen Jahren besuchte er einst seinen Onkel in Kanada, wo es ihm so gut gefiel, dass er selbst beschloss dort zu bleiben und das Weingut 1987 übernahm. Sein Weingut erhielt Auszeichnungen unter anderem als bestes kanadisches Weingut sowie für den 2014 Vidal Eiswein, der auf der 2002 International Wine and Spirits Competition als bester Eiswein gekürt wurde. Klaus Reifs Leidenschaft für Wein steht lediglich in Konkurrenz zu seiner Leidenschaft für schnelle Autos. Regelmäßig nimmt er an Autorennen teil und schraubt in jeder freien Minute an seinen guten Stücken in der eigenen Garage.

Weitere Informationen: www.reifwinery.com

Ruedi Hafen
28. Juli 2008

in Ontario

Der Pilot Ruedi Hafen ist Inhaber der Firma Niagara Helicopters. Der gebürtige Schweizer emigrierte als junger Mann nach Kanada und ist heute der einzige Anbieter von Helikopter-Rundflügen über die Niagara Fälle.

Details: www.niagarahelicopters.com

 

Naomi Klein
27. Juli 2008

in Ontario

Bildnachweis: Kourosh Keshiri

Naomi Klein erregte Aufsehen mit ihrem globalisierungskritischem Buch “No Logo”, das im Jahr 2000 erschien. Das Buch, das als das Manifest der Globalisierungskritiker bezeichnet wird, war ein internationaler Bestseller und sorgt noch heute für Zündstoff wenn es um das Thema Globalisierung geht. Später folgten noch die Bücher "The Shock Doctrine" und "This Changes Everything - Capitalism vs. the Climate", die beide die Weltwirtschaft sowie de Kapitalismus kritisch betrachten.

Naomi arbeitet als freie Journalistin in Toronto, wo sie unter anderem für das “Saturday Night Magazin”, die kanadische Tageszeitung “The Globe and Mail“ und auch für den britischen „Guardian“, sowie für die "New York Times" schreibt. Sie wuchs in Toronto auf, kommt aber ursprünglich aus Montreal.

Weitere Informationen: www.naomiklein.org

Zal Yanovsky (The Lovin’ Spoonful)
26. Juli 2008

in Ontario

Bildnachweis: The Lovin‘ Spoonful

Zal Yanovsky (The Lovin’ Spoonful) – Der Name Zal Yanovsky sagt Ihnen nichts? Dann sind sie wohl nicht in Kingston aufgewachsen. Vielleicht klingelt es schon eher bei dem Namen "Lovin' Spoonful"? Oder den Liedern "Summer in the City", "Do You Believe in Magic" oder "Did You Ever Have to Make Up Your Mind"? Alles in allem hat die Band sieben aufeinander folgende Top Ten Singles produziert.

Für Zal war die Band Lovin' Spoonful allerdings nur eine kurzlebige Angelegenheit. Seine Kollegen schlossen ihn aus, als er seinen Marihuana-Dealer verpfiff, nachdem er selbst wegen Besitzes saß. Schließlich führte ihn sein Weg dennoch zurück nach Kingston, wo er und seine Frau das renommierte Restaurant „Chez Piggy“ eröffneten.

In einem ehemaligen Stall eingerichtet, liegt „Chez Piggy“ inmitten einer malerischen Gasse mit alten Kalkstein-Gebäuden. Durch Zal’s Ruf konnte sich das Restaurant einen Namen machen, der bis heute anhält. In der Renovierung des Restaurants sehen bis heute einige Leute den Anstoß, das historische Kingston wieder zu restaurieren und aufzubauen. Unlängst erweiterte die Stadt die Gassen und stellte Kunstwerke aller Richtungen aus.

Yanovsky wurde im Jahr 2000 in die “Rock’n’roll Hall of Fame” eingeführt. Er starb 2002.

Weitere Informationen auf: www.chezpiggy.com

Armando Baisas
24. Juli 2008

in Ontario

Bildnachweise: Le Cordon Bleu

Chefkoch Armando Baisas ist international für seine kulinarischen Errungenschaften bekannt, doch sein Lieblingswerkzeug ist weder ein Schneebesen, noch ein Nudelholz. Nein, es ist ein Meißel! Ein 135 Kilo-Eisblock lässt ihn mit Sicherheit nicht kalt. In 28 Stunden wird daraus möglicherweise eine Wikinger Eis-Skulptur, wie er unlängst während eines Ice-Carving Wettbewerbes auf dem Winterlude Festival unter Beweis stellte. Vor einigen Jahren wurde Armando eine Stelle als Ausbilder in der Kochschule „Le Cordon Bleu Ottawa Culinary Arts Institute“ angeboten - der weltweit führenden Schule für klassische französische Kochkunst, 1895 in Paris gegründet. Dort nutzte er die Chance, seine Erfahrung an Studenten in Ottawa weiter zu geben. Er unterrichtet in der Zubereitung von Sushi ebenso wie in der Herstellung von Gemüse- und Obst-Dekorationen sowie in der Eisschnitzerei.

Grant und Pam Hooker
23. Juli 2008

in Ontario

Bildnachweis: Pembroke Daily Observer / Sarah Hyatt

Grant und Pam Hooker haben die köstlichen „Beaver Tails“ (Bieberschwänze), eine Brandteigspezialität aus Ottawa, erfunden. Das ganze Jahr über gibt es die süßen Teilchen in Ottawa’s berühmten ByWard Market. Hier wird tagsüber eingekauft und am Abend in einer der vielen Bars gefeiert. Im Winter, wenn der Rideau Canal zur Eisbahn gefriert, feiern die „Beaver Tails“ Hochsaison! Mittlerweile gibt es Ableger der "Beaver Tails" auch in den anderen Provinzen Kanadas.

Mehr Informationen auf: http://beavertails.ca/

Peter Schleifenbaum
22. Juli 2008

in Ontario

Bildnachweis: https://www.haliburtonforest.com/about/management

Peter Schleifenbaum ist gebürtiger Sauerländer und studierte in Deutschland Forstwirtschaft, bevor er 1988 nach Kanada auswanderte, um aus einem abgewirtschafteten Privatwald ein Naturschutzgebiet zu machen. Ein Jahr nachdem 1962 der deutsche Baron Fürstenberg den Wald gekauft hatte, verkaufte dieser ihn an Adolf Schleifenbaum, der den über 24 Hektar großen Wald an seinen Sohn Peter Schleifenbaum und dessen Geschwister vererbte. Heute wird der Haliburton Forest von Peter Schleifenbaum als „Multiple-Use-Reservat“ betrieben und ist eines der größten im Privatbesitz befindlichen Natur-Reservate Nordamerikas. Es wird weiterhin Forstwirtschaft betrieben, allerdings unter dem Vorsatz einen gesunden Wald zu schaffen. Der Haliburton Forest bietet darüber hinaus 300 Campingstellen an 17 der insgesamt 50 Seen im Naturreservat, 300 Kilometer Mountainbiking Pfade, Möglichkeiten zum Angeln und Fischen, ein ausgedehntes Netz an Wanderwegen, Kanu-Routen sowie im Winter Skilanglauf, Snowmobiling und Hundeschlittenfahrten. Ein weiterer Geschäftszweig ist der Verkauf sogenannter Log-Homes (Holzhäuser), die aus dem Holz des Haliburton Forest gefertigt sind. Diese Häuser erfreuen sich größter Beliebtheit und bereits heute gibt es eine mindestens zweijährige Warteliste für die Auslieferung eines solchen Hauses.

Mehr Informationen über den Haliburton Forest erhalten Sie auf: www.haliburtonforest.com

Ontario,Georgian Bay - Hintergrundbild